Der Revisor

Komödie von Nikolai Gogol
dt.1
Premiere 14. Februar 2026
Dauer 90 Minuten
06.03
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19:45-21:15 Uhr
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Er war ein Meister der Groteske und Satire, der 1806 in der Ukraine geborene Nikolai Gogol. Seine berühmtesten Werke neben »Der Revisor« sind »Die toten Seelen« und »Die Nase«. Bereits sein Vater war Theaterautor, und die Begegnung mit Puschkin prägte Gogols schriftstellerische Karriere, die er nach einer kurzen Zeit im Staatsdienst und als Geschichtslehrer einschlug. Gogol starb 1852 nach vermehrten psychotischen Episoden in Moskau.


Vielen Dank an das »Freizeit.In« für die Zurverfügungstellung des Gepäckwagens für die Produktion »Der Revisor«.
Eine Stadt ist in Aufregung, denn der Revisor kommt! Sein Erscheinen sollte eigentlich geheim bleiben, damit er unerkannt prüfen kann, wie es mit der Regelhaftigkeit der Abläufe und der Legalität der Geschäfte aussieht. Doch die Information wurde durchgestochen und so versuchen alle Verantwortlichen der Stadt, zu kaschieren, was es zu kaschieren gibt: Müll in der Stadt? Das sind doch Baustellen! Die Krankenhäuser? Die Kranken am besten entlassen! Schlamperei in der Justiz? Das gibt es bei uns nicht! In Windeseile werden alle mobilisiert, viel Geld für Bestechung wird organisiert und mit allen Mitteln wird der Revisor umgarnt. Es läuft fabelhaft, finden alle. Bis sie eine große Überraschung erleben.
Mit den Mitteln der Komik entlarvt Gogol die Schwächen der Menschen, die manche Blüten treiben, die uns auch noch im 21. Jahrhundert begegnen.

Reingeschaut: »Der Revisor«

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Pressestimmen

»Diese Aufführung besticht durch die geschlossene Mannschaftleistung. Alle sind am richtigen Platz und erfüllen ihre Aufgaben überragend. Selbst in der Doppelbesetzung schaffen es die Schauspielerinnen und Schauspieler die Rollen, die Rhetorik, die Gestik ohne Verluste zu wechseln wie beim Staffelrennen des Biathlons.«
Thomas Kügler, Der Kritiker, 15.2.2026

»Das temporeiche Stück beinhaltet eine von der Spielfreude des gesamten Ensembles und der Musik getragenen und begleiteten Fülle von komischen bis fast grotesk überzeichnete Szenen und Details, Anspielungen, Wortakrobatik und Körpersprache: Behäbige Businesskleidung, fahle Gesichter, gestelztes Auftreten. Ein Präsentkorb. Bargeld. Ein Geschäftsmann ohne Hose. Immer mehr Geld in der Sofaritze. Schmeicheleien, Drohungen.«
Claus Lampe, Scharfer Blick / Kritiker*innenclub 16.2.2026

»Die Inszenierung von Ulrike Arnold, die (...) vor ausverkauftem Haus Premiere feierte, nimmt sich den Wunsch des ukrainischen Dichters zu Herzen. Wie unter Strom stehende Frösche in einem morastigen Teich, so zucken, quaken und hüpfen die ertappten Würdenträger der Stadt umher.«
Andreas Erdmann, HNA, 17.02.2026

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