Welcome to Schöny – please get the fuck out!

Komödie von Rebekka Kricheldorf • Uraufführung
dt.1
Premiere 05. September 2026
Dauer 120 Minuten
27.10
Di
19:45-21:45 Uhr
12.11
Do
19:45-21:45 Uhr
18.12
Fr
19:45-21:45 Uhr
13.01
Mi
19:45-21:45 Uhr
15.01
Fr
19:45-21:45 Uhr
20.01
Mi
19:45-21:45 Uhr
20.02
Sa
19:45-21:45 Uhr
Rebekka Kricheldorf war Hausautorin am Nationaltheater Mannheim und am Theaterhaus Jena. Sie schrieb Auftragswerke unter anderem für das Deutsche Theater Göttingen, Staatstheater Kassel, Deutsche Theater Berlin und Theater Heidelberg. Sie erhielt den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts, den Verleger*innenpreis, den Kleist-Förderpreis, den Schiller-Förderpreis des Landes Baden Württemberg und den Kasseler Preis für Komische Literatur sowie Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen und den Autor*innentheatertagen Berlin.
Das ehemalige Fischerdörfchen Schöny an der Brrrda hat alles, was das Tourist*innenherz begehrt: wunderschöne Strände, imposante Berge, eine pittoreske mittelalterliche Innenstadt. Dazu tolle Museen, urige Kneipen, ja, und seit dem Bauernmädchen Mia auf dem Gipfel des Mount Gregory der Mittelfinger der heiligen Joni erschien, ist Schöny sogar ein Wallfahrtsort. Schön! Jedoch: Seit Schöny auch noch Schauplatz einer weltweit beliebten Fernsehserie wurde, wird das Dörfchen regelrecht überrannt. Proteste wütender Bewohner*innen häufen sich, denn sie sehen sich von mehr und mehr Lärm und Wohnraumknappheit bedroht. Aber es gibt auch die anderen, die sich am Tourismus eine goldene Nase verdienen... Bevor sich die Gräben unüberwindbar vertiefen und die Stimmung endgültig kippt, beruft die Bürgermeisterin eine Krisensitzung ein. Soll man den radikalen Schrittwagen? Eine Null-Tourismus-Politik für Schöny? Ist das die Rettung oder müssen dann alle zurück zur Fischerei? »Welcome to Schöny – please get the fuck out!« ist eine Komödie, die Fragen nach der Zukunft des Reisens stellt: Gibt es wirklich ein Menschenrecht auf Fernreisen? Und wie viel Prozent der Erdbevölkerung profitiert davon tatsächlich? Ist ein moralisch okayer Tourismus überhaupt möglich? Oder wäre es angesichts der Weltlage nicht sowieso angemessener, zuhause zu bleiben?

Trailer »Welcome to Schöny – please get the fuck out!«

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Pressestimmen

»Hier hat Regisseur Sidler mit gewohnter Ruhe und Konzentration sein Ensemble sehr präzise geführt. (…) Mit gutem Auge hat er darüber hinaus in den Wiesen Schönys schöne Ensemblebilder komponiert. Herausgekommen ist ein stimmiger und stringenter zweistündiger Abend, den das Premierenpublikum lautstark und ausgiebig gefeiert hat.«
Peter Krüger-Lenz, GT, 7.9.2026

»Eine höchst amüsante, quirlige Komödie mit vielen Brechungen«
Johannes Mundry, HNA, 7.9.2026

Erich Sidler verabschiedet sich als Regisseur mit einem Knall: »Welcome to Schöny« ist laut, bissig und urkomisch – und verliert trotz aller Pointen nie den Blick auf die gesellschaftlichen Fragen hinter dem Massentourismus. Ein würdiger Schlusspunkt seiner Regiearbeit am Deutschen Theater.«
Keanu Demuth, Kulturbüro, 9.9.2026

»Eine Komödie wird dem Publikum versprochen, und die Lacher sind zahlreich, aber "Welcome to Schöny" ist eine hintersinnige Komödie, in der sich mehrere Ebenen und zahlreiche Anspielungen finden, die den Abend noch länger nachwirken lassen – und vielleicht sogar das eine oder andere Gespräch anregen«
Simon Gottwald, Nachtkritik, 6.9.2026

»Den Schauspieler*innen gelingt es hier, einen satirischen Parforceritt über Massentourismus zu schaffen, der unglaublich erheiternd gesellschaftliche Fragen stellt – nicht nur die nach dem Kapitalismus – und uns ohne erhobenen Zeigefinger den Spiegel vorhält.«
Vincent Satorius, Scharfer Blick/ Kritiker*innenclub, 28.9.2026

»Regisseur Erich Sidler hat [Rebekka Kricheldorfs] Fallstudie und Tourismus-Groteske im Göttinger Deutschen Theater stilsicher vor grüner Kunstrasenlandschaft (Lara Rosswag) in den fachlich fundierten Wahnsinn inszeniert. Keine:r kommt dabei ungeschoren davon, auch wenn der Witz nie tödlich wirkt.«
Franz Wille, Theater Heute, Oktober 2026

»Vieles an „Welcome to Schöny“ kommt aus dem Text, der sich seinem Thema mit (...) erbittertem Wortwitz nähert. Und dem Ensemble, das diesen Wortwitz mit der Trockenheit eines drei Tage alten Sandkuchens abliefert. „Welcome to Schöny“ schwankt dabei zwischen ernstem Thema und Witz (…).«
Jan Fischer, Die deutsche Bühne, 8.9.2026

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